Es gibt bei Wrestling verschiedene Kampfarten.
Single-Match Bei einem Einzelkampf (engl. singles match) treten zwei Wrestler gegeneinander an. Der Kampf kann durch Pin, Aufgabe, Disqualifikation oder Count-out entschieden werden. Es handelt sich hierbei um die traditionelle Form des Wrestlingkampfes, wobei in der Anfangszeit des Sports meistens die 2 out of 3 Falls-Regel angewandt wurde, welche besagt, dass der erste Kontrahent, der zwei Siege durch Pin, Aufgabe etc. erringt zum Sieger des Kampfes erklärt wird. Dies ist heute eine eher seltene und meistens als spezielle Besonderheit angepriesene Erweiterung.
Hardcore-Match Die verschiedenen Ansetzungen des Hardcore-Wrestlings zeichnen sich durch den Verzicht auf Count-outs und Disqualifikationsregeln aus. Es gibt keine örtliche Beschränkung des Matches, sodass sich der Kampf sogar nach außerhalb der Halle verlagern kann. Der Einsatz von Waffen ist für diese Kampfart praktisch obligatorisch. In der originalen ECW gab es sogar die Regelung, dass die Fans die Waffen bisweilen selbst mitbringen durften. Die Bezeichnung "Hardcore-Match" wird in der WWE am häufigsten benutzt; zudem existieren zahlreiche Synonyme wie
Street-Fight,
Extreme-Rules-Match,
No-Holds-Barred-Match oder ECW
-Rules-Match, bei diesen darf man aber nur im Ring pinnen oder aufgeben.
Noch extremer ist das sogenannte "Death-Match", bei dem noch obskurere Waffen und Verletzungsmöglichkeiten auftreten. Diese Art Kämpfe werden heute hauptsächlich nur noch in kleineren unabhängigen, zumeist japanischen Ligen ausgetragen, da sich die großen solche Verletzungsrisiken nicht leisten können und wollen.
Falls Count AnywhereHierbei handelt es sich um eine Zusatzregel, nach der es möglich ist, den Gegner überall in- und außerhalb der Halle pinnen zu können. In der WWE ist diese Regel mittlerweile ein fester Bestandteil eines jeden
Hardcore-Matches, es gibt und gab allerdings auch Kämpfe, in denen trotz des Verzichts auf sonstige Regeln ein Punkt nur im Ring erzielt werden kann.
Bei Wrestlemania X bestritten Randy Savage und Chrush einen als
Falls-Count-Anywhere-Match angekündigten Kampf, bei dem der unterlegene Kontrahent nach einem Pin außerhalb des Rings 60 Sekunden Zeit hatte, um wieder in den Ring zu gelangen und so die Niederlage abzuwenden.
Die Idee des
Falls count anywhere wurde von der WWE erweitert, indem sie auf ihren
Hardcore Champion Title die sogenannte
24/7-Regel anwandte. Sie besagte, dass zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort ein
Hardcore-Match um den Titel stattfinden könnte, wenn ein offizieller WWE-Ringrichter anwesend ist. In der Praxis führte die Regel jedoch eher zu Comedy-Szenen als zu ernsthaften Kämpfen; so wurde z. B. der amtierende Champion unbemerkt beim Schlafen angegriffen.
Mehr könnt ihr sehen auf http://de.wikipedia.org/wiki/Wrestling-Matcharten#Aufgabe